Tiefenschärfe oder Schärfentiefe
Über Schärfentiefe wird unter Kameraassistenten und auch unter Fotografen viel diskutiert. Es geht bereits mit der Frage los: Heißt es nun Schärfentiefe oder Tiefenschärfe? Welchen Begriff man auch immer bevorzugt - richtig sind wohl beide und sie bezeichnen ein physikalisch nicht exakt meß- oder definierbares Ding: nämlich den Bereich eines Bildes der dem Betrachter subjektiv als "scharf" erscheint.
Zahlreiche Faktoren beeinflussen das Gefühl für "scharf", u.a.:
  • der Betrachtungsabstand
  • die Größe des Bildes
  • das Aufnahmemedium (Film, diverse Videoformate)
  • das Wiedergabemedium (Kino/TV/Handydisplay...)
  • die persönliche Sehschärfe des Betrachters
Nun, was ist eigentlich Schärfentiefe?
Am einfachsten erklärt sich das aus der Gegenüberstellung von 2 Bildern - und da es sich in der Schule schon immer mit Obst am besten hat rechnen lassen, erklären hier einige in meiner Küche gefundene gesunde Nahrungsmittel das am einfachsten:
Die aufnehmende Optik ist auf den Pfirsich optimal focussiert. Dieser erscheint daher auf beiden Bildern als "scharf". Der Unterschied bei der Aufnahme besteht aber in der verwendeten Blendeneinstellung. Das rechte Bild wurde mit einer kleinen Blendenöffnung fotografiert (Blende 16), das linke mit einer großen (Blende 2.8). Die kleine Blendenöffnung erhöht die Schärfentiefe, das heißt der Bereich vor und hinter dem optimal focussierten Punkt erscheint dem Betrachter ebenfalls scharf.
Blende: 2.8
Blende 16


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